Französisch - Aktuelles

Bundeswettbewerb für Fremdsprachen 2021

« Le sexisme éclate là où le silence commence ». Mit diesem wichtigen Hinweis kandierte das diesjährige Team der Klasse 10b des Reuchlin-Gymnasiums am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen in der Kategorie Team Schule. Dabei war ihr vorrangiges Ziel, mit ihrem Videobeitrag und den Kurzinterviews mit Frauen aus der ganzen Welt aufzuzeigen, dass Sexismus noch in den verschiedensten Formen in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist. Trotz großer Widrigkeiten anlässlich der Pandemie, die sehr viel mehr Flexibilität erforderten, und auch einen Mehraufwand und die entsprechende Anpassung der Szenen bedeuteten, konnten sie die Jury mit ihrem außergewöhnlichen Beitrag und hervorzuhebenden Fleiß überzeugen. Sie gewannen unter über 150 eingegangenen Beiträgen einen ersten Landespreis und sicherten sich somit Preisgeld, die Publikation ihres Beitrags auf der Homepage des Bundeswettbewerbs sowie die Nennung in der Pressemitteilung des Kultusministeriums. Ihr besonderes Anliegen, den Kampf gegen Sexismus publik zu machen, war somit erfüllt. Neben sprachlichem Geschick hatten sie viele weitere Kompetenzen unter Beweis gestellt. Ihre Glanzleistung verdient besonderes Lob und Anerkennung! In diesem Sinne sei im Namen des Teams erneut an die Öffentlichkeit appelliert: « Le sexisme est de la réalité. Alors discutez, agissez et défendez-vous. Car le sexisme éclate là où le silence commence ! » („Sexismus ist Realität. So lasst uns diskutieren, handeln und uns verteidigen, denn Sexismus bricht dort aus, wo die Stille beginnt“).

Tugba Özdemir

FranceMobil 2019 am Reuchlin

Bereits zum dritten Mal besuchte das FranceMobil, ein Programm des Deutsch-Französischen Jugendwerks, der Französischen Botschaft und des Institut français Deutschland, das Reuchlin-Gymnasium.
Innerhalb weniger Minuten gelang es Eloïse Pichereau, Lektorin des FranceMobils, den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen diese grundlegenden französischen Sätze spielerisch beizubringen und das, ohne auch nur ein Wort deutsch zu sprechen: Je m’appelle (ich heiße), ça va super/ bof/ mal (mir geht es super/ ganz ok/ schlecht), j’habite à (ich wohne in), j’ai … ans (ich bin … Jahre alt), je parle allemand/ français (ich spreche deutsch/ französisch). Außerdem wies sie auf die zahlreichen Austauschprogramme hin, die es mit Frankreich gibt.
Insgesamt vermittelte sie ein attraktives, freundliches und aktuelles Bild ihres Heimatlandes. Eloïse bezeichnet sich als Europäerin: Sie stammt aus der Normandie, studiert Englisch und Deutsch, lebt derzeit in München und hat einen schwedischen Lebenspartner. Anschaulich und mitreißend zeigte sie, wie einfach auch unsere Kinder sich mit Französisch ein Stück mehr als Europäer fühlen können. Neben den bei uns angebotenen Fremdsprachen Latein, Englisch, Italienisch und Griechisch kann Französisch es ihnen erleichtern, sich auf der europäischen Bühne bestens zurechtzufinden.

Diana Kulzer

Französisches Theater : Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran

Am Vormittag des 19. Novembers 2018 machten sich einige Französischklassen des Reuchlin-Gymnasiums auf den Weg zum Stadttheater. Denn dort wurde für uns Schüler die im Unterricht beliebte Lektüre „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ von der American Drama Group in Kooperation mit TNT Théatre auf die Bühne gebracht.
« Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran » est une histoire qui parle d’un jeune garçon juif, Moise, qui vit avec son père à Paris. Comme ils n’ont pas beaucoup d’argent, Moise commence à voler dans le magasin où il fait toujours ses courses. Le propriétaire du magasin, Monsieur Ibrahim, ne punit pas le garçon. Au contraire, il s’occupe de Moise qui n’obtient pas beaucoup d’affection de la part de son père. Peu après, le père de Momo se tue. Alors Monsieur Ibrahim adopte le garçon et les deux voyagent vers la Turquie où Monsieur Ibrahim est né…
Besonders beeindruckt hat uns, dass es die Schauspieler trotz der geringen Besetzung schafften, den Zuschauer mitzunehmen und gleichzeitig mehrere Rollen zu verkörpern. Dabei wurde es dem Publikum jedoch nicht zu unübersichtlich. Auch das minimalistisch gehaltene Bühnenbild war zu jeder Zeit schlüssig und half uns sehr, uns die Orte lebhaft vorzustellen. Zur konkreten Umsetzung lässt sich außerdem sagen, dass es den Darstellern durchgängig gelang, das Niveau und Tempo an uns anzupassen, so dass wir dem Geschehen gut folgen konnten, ohne auf größere Sprachbarrieren zu stoßen. Bei der sprachlichen Gestaltung wurde durch Gesangseinlagen immer wieder für Abwechslung gesorgt, was uns anfangs irritierte, aber uns anschließend gut gefallen hat. Unsere Lieblingsszene war, als Monsieur Ibrahim Fahrstunden bekam. Sie ist uns unter Anderem wegen der kreativen und humorvollen Umsetzung besonders im Gedächtnis geblieben, wobei das mit Liebe zum Detail gestaltete Auto ein absolutes Highlight war.
Vivienne Herzog, Milena Nardozza, 10b

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