Markhof

FranceMobil est de retour!

Nach einer coronabedingten Pause konnten wir am 30. September 2021 endlich wieder das FranceMobil, ein Programm des Deutsch-Französischen Jugendwerks, der Französischen Botschaft und des Institut français Deutschland, am Reuchlin Gymnasium begrüßen.
Mit viel Elan, ausgewählten Spielen und speziellen Animationstechniken gestaltete die Lektorin Cécile Dorget eine abwechslungsreiche Französisch-Stunde für unsere 7. Klassen. Obwohl diese noch kein Französisch sprechen, verstanden sie Madame Dorget, die sich nur in ihrer Muttersprache verständigte. Schon nach kurzer Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Namen, ihre Herkunft, ihr Alter und ihre Vorlieben in einfachen französischen Sätzen wiedergeben.
Wir danken Cécile Dorget für ihren Besuch, der unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur erste Einblicke in den Französisch-Unterricht gewährt hat. Er vermittelte auch ein frisches und modernes Bild Frankreichs, fernab der bekannten Klischees.

Diana Kulzer

Hey, Alter!

startet am Reuchlin-Gymnasium

Die Initiative „Hey, Alter!“ sammelt gebrauchte, aber funktionsfähige Laptops von Unternehmen und Privatpersonen, um Schüler*innen zu mehr Chancengleichheit zu verhelfen.
Noch in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien konnte der Elternbeirat des Reuchlin-Gymnasiums einen Teil der insgesamt 12 Laptops an Schüler*innen übergeben. Auch Frau Philipp-Rasch hat sich, trotz eines engen Terminplans in den letzten Schultagen, die Zeit genommen, um bei der Übergabe dabei zu sein.
„Hey, Alter!“ wurde von Mitgliedern des Ingolstädter Serviceclubs Round Table vor kurzer Zeit in Ingolstadt gestartet und soll die nächsten Jahre in der Region etabliert werden. „Hey, Alter!“ wurde in Braunschweig gegründet und gibt es nun in mehr als 30 Standorten in Deutschland. Bei diesem Projekt werden gebrauchte, aber funktionsfähige Rechner und Laptops hergerichtet und an junge Menschen verschenkt.
In den kommenden Wochen werden wir in den 5. Klassen einen Bedarf ermitteln, so dass auch unsere jüngsten Schüler*innen digital für das Schuljahr 2021/22gerüstet sind.
Auf der Homepage von „Hey, Alter!“ kannst du/können Sie mehr über das Projekt erfahren, vielleicht gibt es ja im Freundes- oder Bekanntenkreis junge Menschen, die keinen eigenen Laptop besitzen. Einfach mal anklicken und lesen …

Felix Schweiger

 

Alpenüberquerung

P-Seminar mit Panorama

Dienstag, der 14. September 2021: erster Schultag – die überwiegende Schülerschaft des Reuchlin-Gymnasiums startet in ein neues Schuljahr. Einen besonderen Schulstart durften in dieses Jahr die Seminarteilnehmer der beiden P-Seminare „Alpenüberquerung“ erleben.
Während die meisten ihrer Kurskollegen pünktlich um 8 Uhr in der Schule sich ihre neuen Sitzplätze in den Klassenzimmern aussuchten, saßen 24 Schüler*innen der Q12 ab 7 Uhr morgens im Zug Richtung Karwendelgebirge, wo in den folgenden vier Tagen mit der Wanderung die Hauptaufgabe der Seminare auf dem Programm stand. Nachdem der verpflichtende Halbmarathon von der überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer mit mehr oder weniger Mühe Ende Juli erfolgreich absolviert worden war, stand der Alpenwanderung nun nichts mehr im Weg.
Von Scharnitz aus führten die beiden Seminarleiter Herr Demel und Herr Schweiger die Gruppe über wunderschöne Wanderwege zu den Berghütten Solsteinhaus, Pfeishütte und die Hallanger Alm. Während der gesamten Alpenwanderung blieben ernsthafte Blessuren zum Glück aus, so dass am Freitag alle Teilnehmer gesund und munter wieder in Ingolstadt ankamen.
Insgesamt war die Tour ein voller Erfolg und in Anbetracht der wenigen gemeinschaftsstiftenden Aktionen für den coronageplagten Abiturjahrgang 2022 ein echtes Gruppenerlebnis, oder besser:
Der perfekte Start in das letzte, wohl kürzeste Schuljahr!


Benedikt Kotsch Q12

Ingolstadt summt

„Ingolstadt summt“ – die Klasse 9c besuchte die Landesgartenschau
Kleine, freche schlaue Biene Maja – dieses Bild einer Honigbiene haben viele von uns noch seit ihrer Kindheit im Kopf. Die wenigsten jedoch wissen, dass es neben dem „Haustier“ Honigbiene noch über 500 verschiedene Arten von Wildbienen in Deutschland gibt.
Daher erschien dem Aktionsbündnis „Ingolstadt summt!“ die Landesgartenschau Ingolstadt als idealer Ort, um der Öffentlichkeit diese weniger bekannten Bienen, deren Lebensräume z.T. sehr bedroht sind, näher zu bringen. Ein Lehrpfad mit entsprechenden Informationstafeln neben bienenfreundlichen Landschaftsformen sollte die Besucher auf prägnante, ansprechende Art und Weise über die Hummel und andere Wildbienenarten aufklären.
Im Schuljahr 2019/20 durfte die Klasse 8c des Reuchlin Gymnasiums im Rahmen eines Biologie-Projektes die Texte für die Tafeln entwerfen, während sich Schüler*innen der Gotthold-Ephraim-Lessing Schule um die künstlerische Gestaltung kümmerten. Mit Unterstützung des Umweltamtes wurden professionell gestaltete Lehrtafeln her- und später auf dem Gelände der Landesgartenschau aufgestellt.
Schulübergreifend sollten die Schüler*innen ihr „Werk“ im Rahmen einer gemeinsamen Exkursion bewundern und stolz einander vorstellen dürfen.
Nach einer coronabedingten Verzögerung war es dann in der letzten Schulwoche des Schuljahres 2020/21endlich so weit! Nach kurzer Verortung der Stationen des „Lehrpfades“ machten sich Gruppen aus Reuchlin- und Lessing-Schüler*innen auf den Weg, um sich von den jeweiligen „Experten“, die sich mittlerweile in der Klasse 9c befanden, den Inhalt und die Umgebung der Lehrtafeln näherbringen zu lassen.
Gesprächen mit Schüler*innen war zu entnehmen, dass diese Art gemeinschaftlichen Lernens für alle Beteiligten gewinnbringend und der Ausflug ins Grüne als Lernstandort eine gelungene Abwechslung nach diesem anstrengenden Schuljahr war.

Die 6c auf Odyssee

Die Abenteuer des Odysseus

Ein einäugiger Riese, reißende Wasserstrudel und eine so betörende wie hartnäckige Verehrerin – was muss Odysseus, seinerseits eigentlich Herrscher über die Insel Ithaka, nicht alles erleben, bevor er nach seiner kriegsentscheidenden Sensationsidee vom Trojanischen Pferd in der gleichnamigen Schlacht wieder zuhause bei seiner Frau Penelope eintrifft. Eine genaue Schilderung der spannenden Abenteuer ist nun der Klasse 6c des Reuchlin-Gymnasium gelungen, welche mit Referaten und Plakaten die zehnjährige Irrfahrt des Griechen näher untersuchte.
Hierbei fand das Volk der Kikonen ebenso Erwähnung wie die Lotophagen, die den Seefahrern als Willkommensgeschenk Lotosblumen darbieten, so dass diese ihre Heimat vergessen und an Bord des Schiffes erst wieder zu Sinnen kommen. Doch damit nicht genug, muss Odysseus in der nächsten Station den einäugigen Riesen Polyphem mit Wein betrunken machen, ihm das Auge ausbrennen und samt seiner Gefährten mithilfe von Schafen die Flucht ergreifen.
Weiter geht es zu den Laistrygonen und schließlich zur – im wahrsten Sinne des Wortes – bezaubern-den Kirke, welche die Besatzung von Odysseus fast ausnahmslos in Schweine verwandelt.
Nicht weniger beeindruckend lernen die Irrfahrer daraufhin die verführerisch-gefährlichen Sangeskünste der Sirenen kennen, dicht gefolgt von den wild sprudelnden und strudelnden Meeresungeheuern Skylla und Charybdis.
Haben Odysseus und seine Männer bisher mehr oder minder ihre Abenteuer gut überstanden, so kommt es nun auf der Insel Thrinakia zum dramatischen Showdown: Hier nämlich schlachtet und isst Odysseus‘ Besatzung trotz Verbot die Rinder des Sonnengottes Helios, woraufhin – wieder an Bord – sofort die Strafe folgt: Das Schiff gerät in einen gewaltigen Sturm und wird zerschmettert. Nur Odysseus über-lebt.
Er ist also auf sich allein gestellt, als die schöne Nymphe Kalypso sich unsterblich in ihn verliebt und den Helden sieben Jahre auf ihrer Insel festhält. Obwohl sie ihm Unsterblichkeit und ewige Jugend verspricht, wenn er noch länger bei ihr bleibt, will Odysseus aber zu guter Letzt gen Heimat aufbrechen – schließlich warten auf Ithaka seine Ehefrau Penelope und der Sohn Telemachos.
Ohnehin wird die vermeintliche Witwe im Palast von zahlreichen Verehrern, die Odysseus tot wähnen, umgarnt, deren Niederschalgen nun seine Rückkehr in die Heimat besiegelt.

Simone Schönwetter

Vive l’amitié franco-allemande

Seit März 2021 beweisen zahlreiche SchülerInnen der 9. und einige der 10. Jahrgangsstufe des Reuchlin-Gymnasiums ihre Sprachkompetenzen, indem sie regen Austausch mit ihren Austauschpartnern/innen der Lycée Robert Schuman in Haguenau pflegen. Das auf freiwillige Teilnahme beruhende Projekt, mit dem Ziel, den SchülerInnen motivierende Sprech- und Schreibanlässe in authentischen Gesprächssituationen zu bieten, mündete bald, wie manche unserer SchülerInnen berichten, in einer Freundschaft, die erneut bestätigt, dass die Beziehung zwischen den beiden Ländern eine ganz besondere ist. Ein großes Lob gilt dabei unseren SchülerInnen, die bereits nach nur zwei bis drei Lernjahren großes sprachliches Geschick besitzen! In diesem Sinne: Vive l’amitié franco-allemande! Ein paar Schülerinnen schildern ihre bisherigen Eindrücke wie folgt:

„Ich finde diese Idee, mit französischen Schülerinnen und Schülern schreiben zu können, sehr schön. Nachdem wir uns anfangs noch über E-Mail ausgetauscht haben, sind wir schnell auf komfortablere Wege umgestiegen. Die Antworten kamen schneller und man hatte dadurch mehr Kontakt. Nicht nur, dass sich die Sprache durch das Ganze verbessert, ich habe auch einiges über die Situation in Frankreich erfahren und mich mit der Person fast täglich über interessante Themen unterhalten. Natürlich ist das bis jetzt noch nicht möglich, aber sobald es geht, wollen wir uns auch mal – verbunden mit einem Urlaub o.ä. – treffen.“

Rebecca Frölich, 9b


« Coucou, je suis ta corres ! »
„Das war das Erste, was ich meiner französischen Mailpartnerin geschrieben habe. Sie hat mir direkt geantwortet und das war dann der Beginn eines ständigen Austausches. Meine Mailpartnerin und ich sind zwar mittlerweile von E-Mail auf verschiedene Social-Media-Kanäle umgestiegen, um miteinander zu kommunizieren, aber geändert hat sich seit der ersten Kontaktaufnahme nicht viel. Alle paar Tage schreiben wir uns gegenseitig, tauschen uns aus über die Schule (die in Frankreich übrigens viel länger geht als hier bei uns), Freunde oder auch einfach den Alltag aus. Es ist super interessant zu erfahren, wie gleichaltrige Teenager in anderen Ländern leben, was gleich und was auch komplett anders als in Deutschland ist. Natürlich hat die Mailfreundschaft auch einen schulischen Hintergrund. Indem ich meiner Mailpartnerin auf Französisch schreibe und sie mir auf Deutsch antwortet, verbessern sich unsere Sprachkenntnisse auf jeden Fall. Klar, das funktioniert nicht immer ohne Verständigungsprobleme und es entstehen teilweise lustig gemixte Sätze, teils Deutsch, teils Französisch, manchmal auch noch mit Englisch dabei, aber ich habe definitiv schon viel mehr (auch umgangssprachliche) Wörter gelernt.
Auch schicken wir uns Sprachnachrichten und ich bin im Sprechen allgemein sicherer geworden.
Ich finde diese Möglichkeit der Mailfreundschaften insgesamt sehr positiv und es ist auf jeden Fall die Erfahrung wert!“

Carina von Dahl, 9b

 

„Ich persönlich war am Anfang kritisch eingestellt als ich erfahren habe, dass meine Austauschschülerin schon seit 12 Jahren deutsch spricht, da ich dachte, dass ich mich mit meinen 2-jährigen Französischkenntnissen nicht gut mit ihr verständigen kann. Doch wir haben uns direkt super verstanden. Mittlerweile haben wir über Snapchat und Instagram viel Kontakt und haben auch schon über viele unterschiedliche Themen geredet. Ich bin persönlich überrascht und denke, dass sowohl sie als auch ich durch das Kommunizieren Fortschritte in der Sprache machen werden.“

Lina Bidlingmaier, 9b.

 

Tugba Özdemir

P-Seminar Jüdische Schüler

Würdige Abschlussveranstaltung des P-Seminars „Jüdische Schüler am Humanistischen Gymnasium Ingolstadt“ am 25.02.2021

Nach der Rückkehr der 12. Jahrgangsstufe aus dem Corona-Lockdown konnte Ende Februar die Einweihung der Erinnerungstafel für alle zwölf vertriebenen und ermordeten jüdischen Schüler des Humanistischen Gymnasiums stattfinden. Ursprünglich war die Veranstaltung für den Holocaust-Gedenktag vier Wochen früher geplant gewesen. Die Seminarteilnehmer:innen des P-Seminars Geschichte 2019/21 konnten ihre Recherche- und Erinnerungsarbeit  zu den Lebenslinien der ehemaligen Schüler während des Holocaust zu einem würdigen Abschluss bringen. Unsere Schulleiterin Frau Philipp-Rasch lobte die engagierte und wichtige Arbeit des P-Seminars, die in die Annalen der Schule eingehen werde. So wird mit dieser Tafel im Treppenhaus des Altbaus auch weiteren Schülergenerationen deutlich vor Augen geführt, dass entfernt erscheinende Geschichte Auswirkungen auf konkrete Menschen hier vor Ort hatte. Es liegt an uns hier und jetzt, wie wir heute miteinander umgehen und in welcher Gesellschaft wir morgen leben. Deswegen wollen wir uns klar positionieren: „Für Mitmenschlichkeit, kulturelle Vielfalt und Toleranz“. Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung am 25.02.2021 sowie der Lebenslinien der ehemaligen jüdischen Schüler ist hier zu finden.

Markus Schirmer

Neue Turnhalle

Nach längeren Bauarbeiten wurde 2020 die neue Turnhalle für den Schulbetrieb freigegeben. Sie leistete auch schon im Abitur 2020 gute Dienste

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